Redaktion, Qualitätssicherung

Fehler schneller erkennen

Zusammenfassung

Bei unserem Kunden Ippen Media war die sprachliche Qualitätssicherung redaktioneller Inhalte mit hohem manuellem Aufwand verbunden. Mit mehr als 40 Nachrichtenportalen und hoher täglicher Reichweite war eine verlässliche Prüfung wichtig, Standardlösungen für deutsche Grammatikprüfung passten jedoch nicht ausreichend zum journalistischen Alltag und zur bestehenden Systemlandschaft.

Heute unterstützt unsere Lösung die Redaktion direkt im bestehenden Workflow: Sie erkennt relevante sprachliche Auffälligkeiten automatisiert, priorisiert Hinweise für die zuständigen Teams und verbessert sich laufend durch Feedback aus der Nutzung.

Ausgangslage und Aufgabe

Bei Ippen Media mussten redaktionelle Inhalte regelmäßig auf sprachliche und grammatikalische Auffälligkeiten geprüft werden. Gleichzeitig sollten journalistisch gewollte Formulierungen nicht fälschlich als Fehler behandelt werden.

Ziel war es, die Qualitätssicherung im redaktionellen Prozess zu verbessern, ohne zusätzlichen Aufwand oder Reibung für die Teams zu erzeugen. Die Lösung sollte sich dafür nahtlos in die bestehende Systemlandschaft integrieren und redaktionelle Besonderheiten zuverlässig berücksichtigen.

So funktioniert die Lösung

Unsere Lösung prüft redaktionelle Inhalte automatisiert auf relevante sprachliche Auffälligkeiten und kombiniert dafür definierte Regeln mit einer AI-gestützten Bewertung.

Zum Start wurden rund 50 sprachliche Regeln integriert. Zusätzlich bewerten aktuelle Sprachmodelle Hinweise im Hintergrund, um Auffälligkeiten präziser einzuordnen.

Erkannte Hinweise werden den Redaktionen direkt im Arbeitsalltag bereitgestellt. Dort können sie übernommen, geprüft oder als False Positive markiert werden. Diese Rückmeldungen fließen automatisch zurück in das System, sodass Regeln laufend verfeinert und neue Muster ergänzt werden.

Ergebnis

Weniger manueller Prüfaufwand

Redaktionelle Teams müssen Texte seltener vollständig manuell auf sprachliche Details kontrollieren.

Passgenauere Qualitätssicherung

Journalistische Formulierungen werden besser von tatsächlichen Fehlern unterschieden.

Lernender Prozess im Alltag

Das System verbessert sich kontinuierlich durch Rückmeldungen aus der Redaktion.

Projektdauer und Team

Dauer: ca. 4 Wochen

Team: AI Engineer